Warum ein Server oder Verbindungsprotokoll manchmal vorübergehend nicht erreichbar ist
Eine VPN-Sperre ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein ständiger Prozess. Systeme zur Deep Packet Inspection (DPI) aktualisieren regelmäßig die Merkmale, an denen sie VPN-Verbindungen erkennen, und VPN-Anbieter aktualisieren im Gegenzug ihre Tarnparameter. In diesem Wettrennen entsteht manchmal ein kurzes Zeitfenster, in dem ein bestimmter Standort oder eine bestimmte Verbindungsart in einem einzelnen Netz nicht funktioniert.
Warum das gerade „teilweise" passiert
Sperren sind so gut wie nie bei allen Providern gleichzeitig identisch. Verschiedene Internetanbieter innerhalb eines Landes nutzen unterschiedliche DPI-Hardware, unterschiedliche Signaturversionen und aktivieren Beschränkungen nicht zeitgleich. Ein realistisches Bild sieht deshalb so aus: Bei einem Provider funktioniert ein Standort einwandfrei, bei einem anderen gibt es zur gleichen Zeit Störungen — und am nächsten Tag kann sich das Bild umkehren.
Was wir auf unserer Seite tun
- Wir überwachen die Verfügbarkeit jedes Standorts und veröffentlichen sie in Echtzeit auf der Statusseite — ohne Beschönigung: Ist ein Standort nicht erreichbar, sehen Sie das genau dort.
- Bei anhaltender Verschlechterung ändern wir die Tarnparameter serverseitig (das erfordert keine Neuinstallation der App bei Ihnen).
- Wir betreiben mehrere Standorte gleichzeitig, damit Sie immer eine funktionierende Alternative haben, falls ein Knoten bei Ihrem Provider vorübergehend gesperrt wird.
Was tun, wenn ein bestimmter Standort bei Ihnen nicht verbindet
Zunächst eine einfache Checkliste, bevor Sie sich an den Support wenden:
- Prüfen Sie den Status dieses Standorts auf der Statusseite — steht er dort bereits auf Rot, wissen wir bereits Bescheid und arbeiten daran.
- Probieren Sie einen anderen Standort — liegt das Problem an einer Sperre bei Ihrem Provider, funktioniert ein anderer Standort meist sofort.
- Aktualisieren Sie die App auf die neueste Version — manchmal setzen aktualisierte Tarnparameter einen aktuellen Client voraus.
Hat nichts davon geholfen, ist das genau der Fall, in dem sich eine Nachricht an den Support lohnt: Solche Meldungen helfen uns, ein punktuelles Problem bei einem bestimmten Provider schneller zu erkennen.