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„Keine Logs“ — was das technisch wirklich bedeutet und wie man es prüft

proxyvpn Blog · ~5 Min. Lesezeit

Der Satz „Wir führen keine Logs“ steht auf fast jeder VPN-Website — und wird fast nie erklärt. Er kann sehr Unterschiedliches bedeuten: von „wir schreiben wirklich nichts mit“ bis „wir zeigen das nicht in der Oberfläche an, aber auf dem Server wird alles gespeichert“.

Welche Arten von Logs es überhaupt gibt

Man sollte drei verschiedene Datentypen unterscheiden, die man locker „Logs“ nennt:

Was unser „keine Logs“ wirklich bedeutet

Wir loggen die ersten beiden Kategorien nicht: weder wohin der Traffic ging, noch detaillierte Verbindungsstatistiken. Gespeichert wird nur, was in die dritte Kategorie fällt — Daten, die für den Betrieb des Abos selbst nötig sind (zum Beispiel, wann der bezahlte Zeitraum endet).

Ein völliges Fehlen jeglicher Daten auf dem Server ist bei keinem Dienst mit Kundenkonto und Zahlung möglich — die Frage ist nicht „null Daten“, sondern genau welche Daten und warum.

Wie man ein Versprechen prüft, statt es einfach zu glauben

Ein ehrliches Zeichen ist eine Datenschutzerklärung, die konkret auflistet, welche Daten gespeichert werden, statt sich mit einer allgemeinen Floskel wie „wir respektieren Ihre Privatsphäre“ zu begnügen. Ein zweites Zeichen ist, ob die tatsächliche technische Konfiguration der Server zur Aussage passt: Wenn ein Anbieter behauptet, keine Traffic-Logs zu führen, auf den Servern aber „zur Sicherheit“ ein ausführliches Proxy-Logging aktiviert ist — dann klaffen Worte und Einstellungen auseinander.

Wir sagen lieber direkt, was genau wir speichern, statt eine schön klingende, aber leere Formulierung zu verwenden.

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